Details zum Switch

So zeigen Sie die Seite Details zum Switch an:

  1. Wählen Sie auf der Aruba Instant On-Startseite die Kachel Inventar () oder das Banner Standortintegrität () und dann Inventar anzeigen.
  2. Wählen Sie den Pfeil () neben einem Switch in der Inventar-Liste. Die Seite Gerätedetails für den Switch wird geöffnet.

Auf der Seite Gerätedetails für den Switch finden Sie die folgenden Abschnitte:

Identifizierung

Zeigt die Geräteinformationen wie Gerätename, SKU, PoE-Energieverbrauch, Uplink-Konnektivität und die IP-Adresse an.

Gerätename

Der Gerätename wird im Modus Lesen/Schreiben angezeigt. Sie können den Namen des Geräts ändern, falls nötig. Die maximale Anzahl unterstützter Zeichen beträgt 32.

Konnektivität

Zeigt die Details der Uplink-Verbindung an. Wenn der Switch mit einem Netzwerkgerät am Uplink-Port verbunden ist, wird ein Link zur Gerätedetails-Seite angezeigt.

IP des lokalen Netzwerks

Zeigt die IP des lokalen Netzwerks des Switch an.

Power over Ethernet (PoE)

Der Abschnitt Power over Ethernet enthält die folgenden Informationen:

  • Gesamtbudget – Die Gesamtenergiemenge in Watt, die vom Switch bereitgestellt werden kann.
  • Stromverbrauch – Die Energiemenge in Watt, die zurzeit von den verbundenen PoE-Geräten verbraucht wird.

Konnektivität

LAN-IP

Konfigurieren Sie die IP-Zuweisung für den Instant On-Switch. Sie können eine der folgenden Optionen konfigurieren:

Der Instant On-Switch wird neu gestartet, um die Konfigurationsänderungen zu übernehmen.

  • Automatisch (Standard) – Der Instant On-Switch erbt die IP-Adresse, die durch den DHCP im Netzwerk zugewiesen wurde.
  • Statisch – Geben Sie eine statische IP-Adresse für den Instant On an, indem Sie die folgenden Netzwerkparameter eingeben:
    • LAN-IP – Geben Sie die IP-Adresse für den Switch ein.
    • Subnetzmaske – Geben Sie eine Subnetzmaske ein.
    • Standard-Gateway – Geben Sie die IP-Adresse des Standard-Gateways ein.
    • DNS-Server – Geben Sie die IP-Adresse des DNS-Servers ein.

Routing

Konfigurieren Sie Routing für den Instant On-Switch. Routing ist standardmäßig deaktiviert. So konfigurieren Sie das Routing für diesen Switch:

  1. Markieren Sie das Kontrollkästchen Routing zwischen Netzwerken erlauben, um das Routing für einen Switch zu aktivieren. Zum Deaktivieren des Routings entfernen Sie die Markierung vom Kontrollkästchen.
  2. Wenn Routing zwischen Netzwerken erlauben ausgewählt ist, wird neben Netzwerken, die geroutet werden können, das Symbol angezeigt. Wenn das Symbol nicht sichtbar ist, wurde Routing für dieses Netzwerk ausgeschaltet.
  3. Um Routing für ein Netzwerk zu konfigurieren, wählen Sie das Netzwerk aus, um die Routingoptionen anzuzeigen:
    1. Markieren Sie das Kontrollkästchen Routing erlauben, um das Routing einzuschalten. Um das Routing auszuschalten, entfernen Sie die Markierung vom Kontrollkästchen.
    2. Konfigurieren Sie eine der folgenden Optionen, um dem Netzwerk eine IP-Adresse zuzuweisen:
      • Automatisch (Standard) – Ein DHCP-Server weist dem Netzwerk eine IP-Adresse zu.
      • Statisch – Geben Sie die folgenden Netzwerkparameter an, um eine statische IP-Adresse für das Netzwerk zu definieren:
        • Netzwerk-IP-Adresse – Geben Sie die IP-Adresse des Netzwerks ein.
        • Subnetzmaske – Geben Sie die Subnetzmaske für das Netzwerk ein.
  4. Wählen Sie Speichern, um die Konfigurationsänderungen zu übernehmen. Die Routingkonfiguration ist wirksam, nachdem der Instant On-Switch neu gestartet wurde.
  • Es müssen mindestens zwei kabelgebundene Netzwerke im Standort vorhanden sein, damit Routing durchgeführt werden kann.
  • Der Instant On-Switch muss online sein, damit Routing konfiguriert werden kann.
  • Routing kann nur von einem Instant On-Switch in einem Standort durchgeführt werden.

Jumbo-Frames

Jumbo-Frames verbessern die Effizienz der Datenübertragung durch Verringerung der Anzahl Frames und Overheads, die von Switches verarbeitet werden müssen. Das Konfigurieren von Jumbo-Frames wird auf allen Instant On-Switches unterstützt und kann auf jedem Switch einzeln aktiviert werden.

Die folgende Vorgehensweise ermöglicht Ihnen das Konfigurieren von Jumbo-Frames auf einem Instant On-Switch:

  1. Markieren Sie unter Jumbo-Frames das Kontrollkästchen Jumbo-Frames.
  2. Klicken Sie auf Speichern.

    Der Switch Instant On wird automatisch neu gestartet, um die Änderungen zu übernehmen.

Ports

Die Ports sind auf der Seite in derselben Weise dargestellt wie die tatsächlichen Ports am physischen Gerät. Jeder Port hat eine Nummer, die der Nummer auf dem Switch entspricht, und zeigt seinen aktuellen Status an. Wählen Sie einen Port zum Öffnen der Portkonfiguration aus. Wenn ein Port ausgewählt ist, werden die folgenden Optionen angezeigt:

  • Name des Ports im Lese- und Schreibmodus
  • Aktiv – Markieren Sie das Kontrollkästchen, um den Port zu aktivieren. Zum Deaktivieren des Ports entfernen Sie die Markierung vom Kontrollkästchen. Clients und Geräte können Energie beziehen und sich mit dem Port verbinden, wenn er auf Aktiv eingestellt ist. Diese Einstellung ist für PoE-Ports mit oder ohne angeschlossene Standortgeräte verfügbar.

Anzeigen von Portdetails

Im folgenden Abschnitt werden die unterschiedlichen Verhaltensweisen der Switch-Ports beschrieben.

Farbe der Ports

Die Farbe des Ports basiert auf der Anzahl der am Port zu sehenden Fehlerpakete gegenüber der Gesamtzahl der Pakete, die den Port passieren.

Die Farbe des Ports ist wie folgt:

  • Grün, wenn die Fehlerrate weniger als 0,1 % beträgt und der Port sich im Vollduplexmodus befindet
  • Gelb, wenn die Fehlerrate mehr als 0,1 % beträgt und der Port sich im Vollduplexmodus befindet
  • Grün, wenn die Fehlerrate weniger als 2 % beträgt und der Port sich im Halbduplexmodus befindet
  • Gelb, wenn die Fehlerrate mehr als 2 % beträgt und der Port sich im Halbduplexmodus befindet

Portsymbole

In der folgenden Tabelle sind einige der wichtigsten Symbole aufgeführt, die an den Switch-Ports angezeigt werden.

Symbol

Definition

Uplink

PoE

Automatisch konfigurierter Port

Automatisch konfigurierter-PoE-Port.

Gerät verbunden, aber Port oder Link ist ausgefallen.

Stromversorgung durch PoE.

PoE abgelehnt, was angibt, dass der Port getrennt ist.

PoE-Fehler

Transceiver-Problem.

Link-Fluktuation

Schleife erkannt

PoE-Spezifikation

Die Port-Details zeigen die Port-Spezifikationen auch bei Stromversorgung des Ports über PoE an. Die Informationen werden als gelieferte Leistung, zugewiesene Leistung, PoE-Klassen, wie im Screenshot unten hervorgehoben, angezeigt.

Authentifizierung und Sicherheit

    Im Bereich Authentifizierung und Sicherheit finden Sie die folgenden Optionen:

    Diese Einstellungen sind nur für PoE- oder Nicht-PoE-Ports verfügbar, an die keine Clients oder Geräte angeschlossen sind.

    • Keine Authentifizierung (Standard) – Instant On-Geräte und Clients können sich ohne Authentifizierung mit diesem Port verbinden. Dies ist die Standardeinstellung.
    • Portbasiert – Alle Instant On-Geräte und Clients, die mit dem Port verbunden sind, sind nach der ersten erfolgreichen 802.1x RADIUS-Authentifizierung autorisiert.
    • Clientbasiert – Macht es erforderlich, dass alle Instant On-Geräte oder Clients, die eine Verbindung zum Port herstellen, sich separat beim 802.1x RADIUS-Server authentifizieren müssen, um Zugriff zu erhalten. Sie können auch den Schalter für die 802.1X+MAC-Authentifizierung aktivieren (), um die MAC-Authentifizierung als zweite Option zuzulassen, falls die RADIUS-Authentifizierung fehlschlägt.

    Die Authentifizierungsmethoden Portbasiert und Clientbasiert erfordern die Konfiguration von RADIUS-Einstellungen, um zu bestimmen, wie die Authentifizierung an allen Ports mit Zugriffsteuerung erfolgt. Die Parameter für die 802.1x RADIUS-Authentifizierung sind in der folgenden Tabelle mit ihrer Beschreibung aufgeführt:

  • Parameter

    Beschreibung

    Primärer RADIUS-Server

    Konfigurieren Sie die folgenden Parameter für den Primären RADIUS-Server. Wenn Sie die mobile Instant On-App verwenden, wählen Sie Weitere RADIUS-Parameter, um die folgenden Einstellungen anzuzeigen:

    • Server-IP-Adresse oder Domänenname – Geben Sie die IP-Adresse oder den vollständig qualifizierten Domänennamen des RADIUS-Servers ein.
    • Gemeinsames Geheimnis – Geben Sie einen gemeinsamen Schlüssel für die Kommunikation mit dem externen RADIUS-Server ein.
    • Server-Zeitüberschreitung – Geben Sie einen Zeitüberschreitungswert in Sekunden an. Der Wert bestimmt die Zeitüberschreitung für eine RADIUS-Anfrage. Das Instant On-Gerät versucht das Senden der Anfrage mehrmals (wie in Anzahl Wiederholungen konfiguriert), bevor der Benutzer getrennt wird. Wenn die Zeitüberschreitung zum Beispiel 5 Sekunden beträgt und die Anzahl der Wiederholungen 3 beträgt, wird der Benutzer nach 20 Sekunden getrennt. Der Standardwert ist 5 Sekunden.
    • Anzahl Wiederholungen – Geben Sie eine Zahl zwischen 1 und 5 an. Die Anzahl der Wiederholungen gibt die maximale Anzahl der Authentifizierungsanfragen an, die an die Servergruppe gesendet werden. Der Standardwert ist 3 Anfragen.
    • Authentifizierungsport – Geben Sie die Nummer des Authentifizierungsports am externen RADIUS-Server im Bereich von 1 bis 65535 an. Die Standardportnummer ist 1812.

    Sekundärer RADIUS-Server

    Dient als Backup-Server für den primären RADIUS-Server. Um einen sekundären RADIUS-Server zu konfigurieren, wählen Sie das Kontrollkästchen aus und aktualisieren Sie die RADIUS-Serverdetails. Die verfügbaren Parameter sind die gleichen wie für den RADIUS-Server.

    RADIUS-Accounting senden

    Wenn Sie RADIUS-Accounting senden möchten, wählen Sie das Kontrollkästchen aus.

  • Sicherheitsschutzmaßnahmen – Aktivieren Sie diese Einstellung, wenn nicht vertrauenswürdige Geräte mit dem Port verbunden sind. In Kombination mit der Konfiguration der Netzwerksicherheit wird diese Einstellung verwendet, um DHCP- und ARP-Angriffe auf das kabelgebundene Netzwerk zu verhindern. Weitere Informationen finden Sie unter Netzwerksicherheit.

Enthaltene Netzwerke

Wählen Sie eine der folgenden Optionen aus:

  • Nicht getaggt – Dies ist die Standardeinstellung. Der Port empfängt und sendet Datenverkehr vom Standardnetzwerk, ohne ein VLAN-Tag zu verwenden. Um den Port benutzerdefiniert einem nicht getaggten VLAN zuzuweisen, klicken Sie auf die Dropdownliste Nicht getaggtes Netzwerk und wählen Sie ein Netzwerk aus der Liste aus. Einem Port kann jeweils nur ein nicht getaggtes Netzwerk zugewiesen sein.
  • Getaggt – Um den Port benutzerdefiniert einem getaggten VLAN zuzuweisen, wählen Sie unter Getaggte Netzwerke die Kästchen neben den gewünschten Netzwerken aus. Einem Port können jeweils höchstens 22 getaggte Netzwerke zugewiesen sein.

Zulässige Clients und Geräte

Diese Einstellung ermöglicht Benutzern die Auswahl von Clients aus der Liste der verbundenen Clients und deren Hinzufügung zur Liste der zulässigen Clients und Geräte. Nur die Clients, die in der Liste erscheinen, können bei Verbindung über diesen Port auf das Netzwerk zugreifen. Wenn diese Funktion deaktiviert wird, kann jeder kabelgebundene Client sich mit dem Port verbinden.

Das folgende Verfahren beschreibt, wie Clients und Geräte zur Zulassungsliste für einen spezifischen Port an einem Instant On Switch hinzugefügt werden:

  1. Klicken Sie auf der Startseite der Instant On Webanwendung auf die Kachel Inventar () oder klicken Sie auf das Banner Standortintegrität und dann auf Inventar anzeigen. Die Seite Inventar wird angezeigt.
  2. Klicken Sie auf den Pfeil () neben einem Switch in der Inventar-Liste und dann auf die Registerkarte Ports.
  3. Markieren Sie unter Zulässige Clients und Geräte das Kontrollkästchen Ausgewählte Clients und Geräte zulassen.
  4. Klicken Sie auf das +-Symbol neben Neue Clients und Geräte hinzufügen.
  5. Klicken Sie auf die Schaltfläche Nach neuen Clients und Geräten suchen und verbinden Sie dann die Clients und Geräte mit dem zu erkennenden Port.
  6. Sobald die Suche abgeschlossen ist, markieren Sie das Kontrollkästchen neben den Clients und Geräten, die Sie zur Zulassungsliste hinzufügen möchten, und klicken Sie auf die Schaltfläche Clients und Geräte hinzufügen.
  7. Klicken Sie auf Speichern.
  • Die Einstellung Ausgewählte Clients und Geräte zulassen kann an maximal 10 Ports am Switch aktiviert werden und Sie können bis zu 10 zulässige Clients zu einem Port hinzufügen.
  • Diese Einstellung wird für Instant On 1830 Switches nicht unterstützt und kann für Uplink-Ports und Ports, an die Instant On-Geräte angeschlossen sind, nicht aktiviert werden.

Mit diesem Port verbundene Clients und Geräte

Einblenden – Ermöglicht Ihnen die Anzeige der Geräte, die mit dem Port verbunden sind, nach Netzwerk sortiert. Standardmäßig ist Alle Netzwerke ausgewählt. Um die Clients und Geräte zu sehen, die mit einem bestimmten Netzwerk verbunden sind, wählen Sie eines der Netzwerke aus der Dropdownliste „Einblenden“ aus. Die Clients und Infrastrukturgeräte, die direkt mit dem Port verbunden sind, sind als Link zur Seite „Clientdetails“ aufgeführt. Die indirekt verbundenen Clients sind mit ihrer MAC-Adresse aufgeführt.

Linkaggregation.

Transceiver-Details

Instant On-Switches können einen SFP-Transceiver erkennen. Wenn ein Transceiver an einen Switch angeschlossen ist, werden die Details des Transceivers im Abschnitt Ports auf der Seite „Details zum Switch“ angezeigt. Es ist möglich, dass die Transceiver-Details auch dann angezeigt werden, wenn der Portzustand eingeschaltet, ausgefallen, Schleife erkannt oder Link-Fluktuation ist.

Die folgenden Transceiver-Details werden auf dem Tab „Ports“ angezeigt:

Zeile Nr.

Transceiver-Details

Zeile 1

Gibt die Transceiver-Kompatibilität in den folgenden Kategorien an:

  • Unterstützter Transceiver – Von Aruba empfohlene offizielle Transceiver-Modelle, die auch auf dem Switch-Datenblatt angegeben sind.
  • Nicht unterstützter Transceiver – Fremdanbieter-Transceiver-Modelle, die mit dem Switch kompatibel sind.
  • Nicht kompatibel oder fehlerhaft – Fremdanbieter-Transceiver-Modelle, die nicht unterstützt werden und nicht mit dem Switch kompatibel sind. Die Transceiver-Informationen sind in diesem Fall nicht verfügbar.

Zeile 2

Name des Anbieters

Zeile 3

Art des Transceivers

Zeile 4

Seriennummer des Transceivers.

Zeile 5

Modellnummer des Transceivers.

  • Wenn der Switch-Port, an den der Transceiver angeschlossen ist, offline ist, wird eine Informationsmeldung Der Link ist ausgefallen oder ein Transceiver funktioniert nicht angezeigt.

  • Für optimale Leistung werden von Instant On unterstützte Transceiver empfohlen. In den Instant On Produktdatenblättern finden Sie eine Liste unterstützter Transceiver und im Aruba Instant On Transceiver Guide nähere Informationen. Der ordnungsgemäße Betrieb nicht unterstützter Transceiver wird nicht garantiert und es können Funktionsbeschränkungen auftreten. Für nicht unterstützte Transceiver angezeigte Informationen können eingeschränkt und ungenau sein.

Leistungsverwaltung

Mit der Option „Leistungsverwaltung“ können Sie die PoE-Stromversorgung für die mit dem Switch verbundenen Geräte konfigurieren. Diese Optionen sind für Ports, die Teil von LACP sind, nicht verfügbar.

  • Stromversorgungsrichtlinie – Wählen Sie eine der folgenden Optionen aus, um eine Stromversorgungsrichtlinie für den Port zu konfigurieren:
    • Nutzung (Standard) – Die diesem Port zugewiesene Leistung basiert auf der Nutzung und ist nicht beschränkt.
    • Klasse – Die diesem Port zugewiesene Leistung basiert auf dem PoE-Standard des Geräts. Die Energieklassen von Geräten sind wie folgt kategorisiert:

      Klasse

      Maximale Leistung vom PSE

      Klasse 0

      15,4 Watt

      Klasse 1

      4 Watt

      Klasse 2

      7 Watt

      Klasse 3

      15,4 Watt

      Klasse 4

      30 Watt

      Klasse 5

      45 Watt

      Klasse 6

      60 Watt

  • Port-Priorität – Weist den Ports eine Prioritätsstufe zu. Wenn es eine Budgetbeschränkung für die Bereitstellung von PoE-Energie am Switch gibt, wird der Strom basierend auf der Port-Priorität an die verbundenen Geräte geliefert. Dabei gilt die folgende Reihenfolge: Kritisch > Hoch > Niedrig. Weisen Sie dem Port unter Port-Priorität eine der folgenden Prioritätsstufen zu:
    • Niedrig (Standard) – Konfiguriert den Port als Port mit niedriger Priorität.
    • Hoch – Konfiguriert den Port als Port mit hoher Priorität.
    • Kritisch – Konfiguriert den Port als Port mit kritischer Priorität.
    • Wenn zwei Ports mit derselben Prioritätsstufe Strom anfordern, hat der Port mit der niedrigeren Portnummer Priorität. Beispiel: Wenn Port 2 und Port 5 als Kritisch eingestuft wurden und am Switch eine Budgetbeschränkung gilt, erhält Port 2 die volle angeforderte Strommenge und das verbleibende Budget wird dem Gerät an Port 5 zugeteilt.

    • Für Instant On Geräte kann keine PoE-Priorität konfiguriert werden. Standardmäßig sind Instant On Geräte mit dem Modus Nutzung konfiguriert und haben Kritisch als Port-Priorität.

  • Leistungszeitplan des Standorts verwenden – Markieren Sie dieses Kontrollkästchen, um den Leistungszeitplan für den Port zu aktivieren oder zu deaktivieren. Wenn diese Einstellung aktiviert ist, basiert die dem Port zugewiesene PoE-Bereitstellung auf dem definierten Leistungszeitplan. Um den Leistungszeitplan zu ändern, wählen Sie Leistungszeitplan des Standorts bearbeiten. Weitere Informationen zur Konfiguration des Leistungszeitplans finden Sie unter Leistungszeitplan.

Netzwerke

Nachdem Sie Ihr Netzwerk erstellt haben, können Sie das Netzwerk wahlweise einem VLAN-Port zuweisen, der entweder Datenverkehr aus allen Netzwerken oder nur aus einem bestimmten Netzwerk zulässt. Jeder Port des Instant On-Switches kann einer separaten VLAN-ID zugewiesen und für die Verwaltung des Netzwerk-Datenverkehrs konfiguriert werden.

Um ein Netzwerk zu einem Port zuzuweisen, wählen Sie in der Dropdownliste Ausgewähltes Netzwerk das Netzwerk aus, dem Sie einen bestimmten Port zuweisen wollen.

Linkaggregation

Die Konfiguration der Linkaggregation ist von der Anzahl der Ports abhängig, die am Switch verfügbar sind. Instant On unterstützt zurzeit Switches mit der folgenden Anzahl Ports:

Tabelle 1: Switch-Port-Aggregation

Anzahl der Ports pro Switch

Anzahl der unterstützten LAG

Anzahl der unterstützten LAG-Mitglieder

8 Ports

4 Trunks

4 Trunkmitglieder

24 Ports

8 Trunks

4 Trunkmitglieder

48 Ports

16 Trunks

8 Trunkmitglieder

So fügen Sie dem Switch eine Linkaggregationsgruppe (LAG) hinzu:

  1. Wählen Sie den Pfeil () neben einem Switch in der Inventar-Liste und wählen Sie Linkaggregation aus.
  2. Wählen Sie den Link + Linkaggregation hinzufügen. Die folgenden Konfigurationsoptionen werden angezeigt:
  • Aktiv – Wählen Sie diese Option aus, um die LACP-Ports zu aktivieren. Sie zeigt an, dass die Portmitglieder dieser Linkaggregation für die Verbindung mit Geräten verfügbar sind. Entfernen Sie die Markierung vom Kontrollkästchen, um die LACP-Ports zu deaktivieren.
  • Name – Geben Sie einen benutzerdefinierten Namen für die Linkaggregation in das Textfeld ein.
  • Portmitglieder – Wählen Sie die Ports, die Sie der Linkaggregation als Mitglieder hinzufügen möchten. Die ausgewählten Portmitglieder werden durch Kommas getrennt unten angezeigt.
  • Löschen – Wählen Sie „Löschen", um die Linkaggregation zu löschen.

Aggregationsmodus

Wählen Sie einen der folgenden Aggregationsmodi aus:

  • Statisch (Standard) – Diese Option ist standardmäßig ausgewählt. Sie zeigt die einfache Aggregation von Ports ohne aktive Linkerkennung oder Failover an.
  • LACP – Wenn diese Option ausgewählt ist, zeigt sie die dynamische Erkennung und automatisches Failover bei der Verbindung mit anderen LACP-fähigen (802.3ad) Switches an. In diesem Modus wird nur ein benutzerdefiniertes Netzwerk durch den aggregierten Link gelassen. Mit dieser Option gilt das Verwaltungs-VLAN-Netzwerk als nicht getaggt und alle anderen Netzwerke als getaggt.

Wählen Sie eine der folgenden Optionen aus:

  • Nicht getaggt – Dies ist die Standardeinstellung. Der Port empfängt und sendet Datenverkehr vom Standardnetzwerk, ohne ein VLAN-Tag zu verwenden. Um den Port benutzerdefiniert einem nicht getaggten VLAN zuzuweisen, klicken Sie auf die Dropdownliste Nicht getaggtes Netzwerk und wählen Sie ein Netzwerk aus der Liste aus. Einem Port kann jeweils nur ein nicht getaggtes Netzwerk zugewiesen sein.
  • Getaggt – Um den Port benutzerdefiniert einem getaggten VLAN zuzuweisen, wählen Sie unter Getaggte Netzwerke die Kästchen neben den gewünschten Netzwerken aus. Einem Port können jeweils höchstens 22 getaggte Netzwerke zugewiesen sein.

Mit dieser Linkaggregation verbundene Clients und Geräte

  • Einblenden – Ermöglicht Ihnen die Anzeige der Geräte, die mit dem Port verbunden sind, nach Netzwerk sortiert. Standardmäßig ist Alle Netzwerke ausgewählt. Um die Clients und Geräte zu sehen, die mit einem bestimmten Netzwerk verbunden sind, wählen Sie eines der Netzwerke aus der Dropdownliste „Einblenden“ aus. Die Clients und Infrastrukturgeräte, die direkt mit dem Port verbunden sind, sind als Link zur Seite „Clientdetails“ aufgeführt. Die indirekt verbundenen Clients sind mit ihrer MAC-Adresse aufgeführt.

Aktionen

Der Tab „Aktionen“ zeigt die folgenden Optionen:

Suchen

Instant On hilft Ihnen, ein bestimmtes Gerät leichter unter mehreren anderen im Standort aufzuspüren.

So finden Sie Ihr Gerät:

  1. Wählen Sie auf der Startseite der Instant On-Webanwendung die Kachel Inventar () oder wählen Sie das Banner Standortintegrität und dann Inventar anzeigen. Die Seite Inventar wird angezeigt.
  2. Wählen Sie den Pfeil () neben einem Switch in der Inventar-Liste und dann Aktionen.
  3. Schieben Sie den Schalter Lichter aktivieren nach rechts (), um das Suchlicht am Gerät einzuschalten. Das Suchlicht ist 30 Minuten lang aktiv, nachdem Sie den Schalter aktiviert haben. Das Licht ist standardmäßig ausgeschaltet.

Netzwerktests

Die Option Netzwerktests wird verwendet, um die Erreichbarkeit eines Instant On-Geräts zu testen. Um einen Netzwerktest durchzuführen, wählen Sie ein Gerät als Quelle aus, auf dem die Befehle ausgeführt werden, und ein Ziel, das erreicht werden soll.

So führen Sie einen Netzwerktest für einen Instant On-Switch durch:

  1. Wählen Sie auf der Startseite der Instant On-Webanwendung die Kachel Inventar () oder wählen Sie das Banner Standortintegrität und dann Inventar anzeigen. Die Seite Inventar wird angezeigt.
  2. Wählen Sie den Pfeil () neben einem Switch in der Inventar-Liste und dann Aktionen.
  3. Klicken Sie auf den Tab Konnektivitätstest neben Netzwerktests. Der Bildschirm Konnektivitätstest wird angezeigt.
  4. Wählen Sie unter Quelle ein Instant On-Gerät aus der Dropdownliste aus.

    In diesem Feld können nur aktive Geräte eines Standorts ausgewählt werden. Es kann sich um einen Switch oder einen AP handeln.

  5. Geben Sie unter Ziel den Hostnamen oder die IP-Adresse des Geräts ein, mit dem das Quellgerät verbunden werden soll.
  6. Wählen Sie Verbindungstest starten.

In der folgenden Tabelle sind mögliche Ergebnisse von Netzwerktests aufgeführt:

Konnektivitätsbewertung

Roundtrip-Zeit

Format der Testergebnisse

Gut

Alle Netzwerktests wurden mit einer Latenz von weniger als 150 Millisekunden bestanden.

Zeile  1: Schnelle Konnektivität zu <Host/IP-Adresse>

Erweiterbare Zeile: Mehr Details

Mittel

Einige Netzwerktests wurden mit einer Latenz zwischen 150 und 400 Millisekunden bestanden.

Zeile 1: Intermittierende Konnektivität zur IP-Adresse

Zeile 2: <IP-Adresse>

Zeile 3: Langsame Konnektivität zu <Host/IP-Adresse>

Zeile 4: <Hostname/IP-Adresse>

Erweiterbare Zeile: Mehr Details

Schlecht

Netzwerk-Ping wurde mit einer Latenz von mehr als 400 Millisekunden bestanden.

Zeile 1: IP-Adresse kann nicht erreicht werden

Zeile 2: <IP-Adresse>

Zeile 3: Sehr langsame Konnektivität zu <Host/IP-Adresse>

Zeile 4: <Hostname/IP-Adresse>

Erweiterbare Zeile: Mehr Details

Neu starten

So starten Sie Ihr Gerät neu:

  1. Wählen Sie auf der Aruba Instant On-Startseite die Kachel Inventar () oder das Banner Standortintegrität () und dann Inventar anzeigen.
  2. Wählen Sie den Pfeil () neben einem AP in der Inventar-Liste und dann den Tab Aktionen.
  3. Wählen Sie Neu starten.

Zur lokalen Verwaltung umschalten

Mit der Option Zur lokalen Verwaltung umschalten können Sie die Switchverwaltung aus der Cloud in den lokalen Modus versetzen. Wenn diese Option ausgewählt ist, wird der Switch vom Standort entfernt und die vorhandene Konfiguration wird auf dem Switch gespeichert. Weitere Informationen finden Sie unter Lokale Verwaltung von Switches.

Gerät ersetzen

So ersetzen Sie einen ausgefallenen Instant On-Switch durch einen anderen Instant On-Switch, ohne die spezifischen Gerätekonfigurationen zu ändern:

Diese Option ist nur sichtbar, wenn der Instant On-Switch offline ist.

Es wird empfohlen, den fehlerhaften Switch durch einen funktionierenden Switch desselben Modells zu ersetzen, damit die Gerätekonfiguration vollständig auf den neuen Switch übertragen werden kann.

  1. Wählen Sie auf der Aruba Instant On-Startseite die Kachel Inventar () oder das Banner Standortintegrität () und dann Inventar anzeigen.
  2. Wählen Sie den ausgefallenen Switch, den Sie ersetzen möchten, aus dem Inventar aus, indem Sie auf den Pfeil () neben dem Switch-Namen klicken.
  3. Klicken Sie auf den Tab Aktionen.
  4. Klicken Sie neben Gerät ersetzen auf den Tab Suchen.

    Die eigenständigen Instant On-Switches, die mit dem Netzwerk verbunden sind, werden angezeigt.

  5. Wählen Sie einen Switch aus der Liste aus und klicken Sie auf Ersetzen.
  6. Klicken Sie auf Fertigstellen.

Aus Inventar entfernen

So entfernen Sie einen Switch, der noch online ist:

  1. Wählen Sie auf der Aruba Instant On-Startseite die Kachel Inventar () oder das Banner Standortintegrität () und dann Inventar anzeigen.
  2. Wählen Sie den Switch aus, den Sie aus dem Inventar entfernen möchten, indem Sie den Pfeil () neben dem Gerätenamen wählen.
  3. Wählen Sie auf dem Tab Aktionen neben Aus Inventar entfernen Entfernen.
  4. Wählen Sie Entfernen aus dem Popup-Fenster, um den Switch aus dem Inventar zu entfernen.

So entfernen Sie einen Switch, der offline ist:

  1. Wählen Sie auf der Aruba Instant On-Startseite die Kachel Inventar () oder das Banner Standortintegrität () und dann Inventar anzeigen.
  2. Wählen Sie den Switch aus, den Sie aus dem Inventar entfernen möchten, indem Sie den Pfeil () neben dem Switch-Namen wählen.
  3. Auf dem Tab Aktionen wird ein Feld mit einem rechteckigen Rahmen unter dem Gerätenamen angezeigt, wenn eine Meldung ausgegeben wird. Die Farbe des rechteckigen Rahmens entspricht dem Schweregrad der Meldung.
  4. Wählen Sie den Tab Meldungen. Sie gelangen zur Seite Meldungsdetails mit Informationen zu dem ungewöhnlichen Vorkommnis. Wenn der Status „ausgefallen“ ist, wird das Menü Erweitert nicht in der Titelleiste angezeigt.
  5. Wenn das Instant On-Gerät aus dem Netzwerk entfernt wurde, können Sie das Gerät aus dem Inventar entfernen, indem Sie auf dem Tab Aktionen Entfernen neben Aus Inventar entfernen wählen. Es wird ein Popup-Fenster eingeblendet, in dem Sie zur Bestätigung aufgefordert werden.
  6. Wählen Sie Entfernen, um das Gerät aus dem Inventar zu löschen.

Tools

Der Tab Tools enthält zurzeit eine Option zum Konfigurieren von Port-Mirroring für den Instant On-Switch.

Port-Mirroring

Instant On-Switches können Pakete nachverfolgen, die von einem Port gesendet und empfangen werden, indem die Daten gespiegelt und an einen Zielport gesendet werden  Diese Funktion ist hilfreich, um Netzwerkfehler zu beheben. Für jeden Instant On-Switch kann nur eine Port-Mirroring-Sitzung konfiguriert werden. Wenn es an einem Standort mehrere Switches gibt, können mehrere Port-Mirroring-Sitzungen gleichzeitig auf verschiedenen Geräten aktiv sein. Wenn eine Port-Mirroring-Sitzung aktiv ist, kann ein Zielport nicht als Mitglied einer Linkaggregationsgruppe ausgewählt werden.

Vermeiden Sie bei der Port-Mirroring-Konfiguration ein Oversubscribing des Zielports, um den Verlust gespiegelter Daten zu verhindern.

So konfigurieren Sie eine Port-Mirroring-Sitzung für einen Port:

  1. Wählen Sie auf der Aruba Instant On-Startseite die Kachel Inventar () oder das Banner Standortintegrität () und dann Inventar anzeigen.
  2. Wählen Sie den Switch aus dem Inventar aus, indem Sie den Pfeil () neben dem Switch-Namen auswählen.
  3. Klicken Sie auf Tools.
  4. Wählen Sie unter Port-Mirroring einen Switch-Port aus der Dropdownliste aus, an den der Datenverkehr gespiegelt werden soll. Diese Einstellung wird als Zielport konfiguriert. Das Ziel kann ein beliebiger Port mit Ausnahme der folgenden sein:
    • Uplink-Port
    • Ports, mit denen ein Instant On-Gerät verbunden ist
    • Ports, die als Teil eines Trunks konfiguriert sind
    • Ports, die 802.1x verwenden
  5. Wählen Sie unter Quelle eine der folgenden Optionen aus:
    1. Netzwerk – Wählen Sie eines der verfügbaren Netzwerke aus der Dropdownliste aus.
    2. Ports – Wählen Sie Ports aus, die als Quellports verwendet werden sollen.

    Sie können bis zu acht Ports als Quellports auswählen.

  6. Wählen Sie eine der folgenden Optionen als Datenverkehrsrichtung aus:
    1. Senden und empfangen
    2. Senden
    3. Empfangen
  7. Wählen Sie Mirroring starten, um die Spiegelung der von der Quelle zum Ziel gesendeten Datenpakete einzuleiten.

    Sie können jederzeit Mirroring stoppen wählen, um den Vorgang zu beenden.